Ein KI-Verkaufsberater begleitet Interessenten direkt am Produkt. Bei evo.rep starten Kunden per QR-Code oder NFC-Chip einen Dialog auf ihrem eigenen Smartphone. Sie können Fragen stellen, ihren Bedarf konkretisieren und eine Anfrage mit den relevanten Gesprächsinhalten an das Verkaufsteam übergeben.
Wie läuft das im Autohaus ab? Ein Beispiel: Eine Kundin steht vor einem Kombi. Sie möchte wissen, ob er für ihren Arbeitsweg und gelegentliche Fahrten mit einem Anhänger geeignet ist. Ein Verkäufer betreut gerade andere Besucher. Über den QR-Code oder NFC-Chip am Fahrzeug beginnt sie mit ihrer ersten Frage.
QR Code und NFC öffnen den Zugang zur Beratung
Die Kundin scannt den QR-Code mit der Smartphone-Kamera oder hält ihr NFC-fähiges Smartphone an die markierte Stelle und öffnet den angezeigten Link. Beide Wege führen zur digitalen Beratung, ohne eine App installieren zu müssen. Der Hinweis am Fahrzeug sollte den Nutzen erklären, etwa Antworten zur Ausstattung. Eine erkennbare Kennzeichnung als KI-Beratung schafft Klarheit über den Gesprächspartner.
Zu Beginn muss eindeutig sein, auf welches Fahrzeug sich die Fragen beziehen. Je nach Einrichtung erfolgt die Zuordnung über den Einstieg oder eine Fahrzeugauswahl beziehungsweise Fahrzeugnummer im Dialog. Gerade bei einem einheitlichen Link für den gesamten Bestand gehört dieser Schritt zum Beratungsablauf.
Fahrzeugdaten werden auf konkrete Fragen bezogen
Die Kundin fragt nach der Anhängerkupplung. Für eine belastbare Antwort braucht die KI die Informationen zu genau diesem Fahrzeug. Eine allgemeine Modellbeschreibung reicht dafür nicht aus: Was grundsätzlich lieferbar war, muss am ausgestellten Gebrauchtwagen nicht verbaut sein.
evo.rep nutzt eine individuell aufgebaute Datenbasis. Welche Bestandsdaten und Händlerinformationen zur Verfügung stehen, wird bei der Einrichtung festgelegt. Fehlen Angaben, sollten sie als offene Punkte für das Verkaufsteam erhalten bleiben. Auch Änderungen im Bestand müssen in den angebundenen Daten berücksichtigt werden.

KI Verkaufsberatung am Fahrzeug
Der Dialog konkretisiert die Fahrzeugauswahl
Im weiteren Gespräch kann die Kundin zusätzliche Wünsche nennen, beispielsweise zu Ausstattung und Budget. Diese Angaben helfen, ihre Anforderungen an das Fahrzeug genauer einzuordnen.
Für die Einordnung zählen dann die konkreten Fahrzeugdaten und die beschriebenen Anforderungen. Falls der Kombi nicht passt, können bei entsprechender Bestandsanbindung Alternativen aus dem Händlerangebot einbezogen werden. Die Kundin erhält damit eine Grundlage, um ihre Auswahl weiter einzugrenzen.
Das Prinzip lässt sich auf andere Sortimente übertragen. Im Möbelhaus könnte es um Stellmaße und Nutzung eines Sofas gehen, im Caravanhandel um Schlafplätze und Stauraum. Auch dort setzt eine hilfreiche Beratung passende Produktdaten voraus.
Die Kundin entscheidet über den nächsten Schritt
Möchte sie den Kombi näher kennenlernen, kann sie eine Probefahrt anfragen. Mit ihrer Zustimmung werden Kontaktdaten und relevante Gesprächsinhalte an das Verkaufsteam übermittelt. Eine solche Übergabe kann beispielsweise enthalten: das ausgewählte Fahrzeug, das Interesse an einer Anhängerkupplung und eine noch ungeklärte Ausstattungsfrage.
Der zuständige Verkäufer prüft die Angaben, klärt offene Punkte und meldet sich bei der Kundin. Die Terminbestätigung folgt dem vereinbarten Ablauf im Autohaus. Für die Kundin sollte dabei erkennbar sein, dass sie zunächst eine Anfrage hinterlegt hat.
Wenn der Verkäufer die Zusammenfassung vor dem Rückruf liest, kann er unmittelbar an die Anforderungen anknüpfen. Das setzt voraus, dass das Autohaus Zuständigkeit und Bearbeitung der eingehenden Anfragen verbindlich organisiert.
Ein kurzer Praxistest zeigt die Qualität des Ablaufs
Geschäftsführer und Verkaufsleiter können die Beratung an einem eigenen Fahrzeug prüfen: Wird das richtige Produkt zugeordnet? Stimmt die Antwort auf eine bekannte Ausstattungsfrage? Fragt das System sinnvoll nach? Kommen offene Punkte und Kontaktdaten beim richtigen Mitarbeiter an?
Dieser Test zeigt, ob Daten, Dialog und Übergabe zusammenpassen. Im laufenden Betrieb geben gestartete Beratungen, übermittelte Anfragen und deren weitere Bearbeitung Aufschluss über die Nutzung. Ein zusätzlicher Verkauf lässt sich erst anhand des tatsächlichen Verlaufs beurteilen.
Testen Sie evo.rep mit einer konkreten Fahrzeugfrage und verfolgen Sie, wie daraus eine Anfrage an Ihr Verkaufsteam entstehen kann.